Rechtsradikale Persönlichkeiten

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Die autoritäre Persönlichkeitsstörung als Grundlage abnormer Verhaltensweisen für Faschisten

Autoritäre Persönlichkeiten wurden in der Regel zum Hass erzogen oder anders zu dieser von der Norm abweichenden Empfindung getrieben (Kindheitserfahrungen). Zum einen mag dies die latente Neigung zur Homosexualität sein, welche unterdrückt werden muss und nicht frei innerhalb autoritärer Strukturen ausgelebt werden kann.

Zum Anderen ist es das soziale Umfeld das ins radikale autoritäre Hassumfeld führt. In diesem abartigen Hassmilieu wir dann alles zum Feindbild erklärt, was die Meinung und Ansichten nicht teilt und dem männlichkeitsgebaren nichts entgegenzusetzen hat (also grundsätzlich schwächer ist).

Gruppen von Minderheiten, die leichte Opfer des eigenen und intersubjektiven Hasses werden, und wo die Gegenwehr gering ist oder kaum zu erwarten ist.

Der eigene von Hass-/Gewaltfantasien gepflegte Lebensstil wird empor gehoben und jede andere Argumentation gegen das autoritär-radikale Verhalten ins Lächerliche gezogen, weil die eigene Angst vor der Wahrheit auch intersubjektiv überwiegt.

Es wird überkompensiert und das eigene DenkenVerhalten und der Extremzustand des Hasses, der die Perversion eines neurologisch-typischen Menschen ist, weil der diametral dem entgegensteht, offensiv und gewalttätig ausgelebt.

Definition von Hass

Hassende Menschen sehen die Realität stark verzerrt, sie entwickeln und pflegen ihren Hass durch Groll, Ressentiments und sind immer auf der Suche nach Sündenböcken für die eigenen Fehler/Versagen. Daraus folgt eine sich stetig radikalisierende Hetze und Diffamierung und mündet schließlich in Gewaltakten.

Die Dominanz anderer und die eigene Unterlegenheit, Kränkungen, Zurücksetzung, die Macht anderer und die eigenen Ohnmacht resultieren dann im Hass, weil die Kommunikations– und Refelktionsfähigkeiten schlicht ausgeprägt sind. Hass unterliegt einem zeitlichen Verlauf.

Hass ist kein kurzfristiges Gefühl wie Wut oder Empörung, Hass schleicht sich ein oder wird eingeschlichen (durch das Umfeld, Familie, Milieu etc.). Hass staut sich auf mit intensiveren Gefühlen des Grolls und der Rachsucht. Stetige Rachefantasien begleiten und nähren den Hassenden täglich und werden immer mehr zu einer Obsession.

Hass vitalisiert den Hassenden und treibt ihn voran, der Hass wird zum Teil der eigenen Identität. In einer Echokammer von Gleichgesinnten wird dieser Hass immer weiter genährt und Gewalttaten steigern den Status im sozialen Verband.

Besonders betroffen sind ichschwache Kinder und Jugendliche mit einem tief im Inneren wohnenden Gefühl, “ein Nichts” zu sein (dadurch erklärt sich auch die Fixierung auf Nationalstaatlichkeit).

Dies führt zu einem prekären inneren Gleichgewicht und mobilisiert aggressive Gegenenergien. Hier entstehen dann auch Kontaktmöglichkeiten zum autoritär geprägten rechtsradikalen Milieu.

Warum nur so

Wahrnehmungsdefizite in Kombination sich in der Opferrolle zu befinden, weil die Nationalstaatlichkeit, der Hass und die Gewalttätigkeit von staatlicher Seite unterdrückt werden, beflügeln die Perversion dieser rechtsradikalen Persönlichkeiten stark.

Zumal der Drang und der Wunsch nach Machtübernahme nur dem Zweck dient, die eigenen hass- und Gewalt-getriebenen Rachefantasien zu legalisieren. Da diese in der Regel auf Minderheiten und Schwächere abzielt kann so eine Eskalation von Hass– und Gewalttaten von staatlicher Seite anerkannt und geehrt werden.

Was dazu führt das feige und hinterhältige Taten gegen schwächere ohne großes Risiko zur feierlichen Heldentat erklärt werden können. Obwohl dies in einer ungestörten Betrachtung, sachlich, nüchtern und realistisch, nie einer Heldentat entsprechen wird.

Aber solche Stilisierungen von feigen Hass– und Gewaltverbrechen ziehen sich wie ein roter Faden durch die NS-Zeit, und scheinen unter Anhängern ein Bekenntnis zum Nationalsozialismus/Faschismus zu sein.

Generationen

Rassismus und Nationalismus führt über wenige Generationen in die völkische Inzucht.

Das ist den Herren an der Spitze, die es auf die Macht abgesehen haben allerdings egal oder sie wissen es schlicht nicht, weil die Macht zum Greifen nahe scheint. Sie machen das für sich, nicht für das Volk oder die Nation.

Nein einfach, Macht. Wer sich dadurch überzeugen lässt einem Konzept zu folgen das nichts anderes bedeutet, dass die Mächtigen die Macht haben sich alles gegenüber den Untertanen erlauben dürfen, ist schon fehlgeleitet.

Immer wenn jemand den Feind in Form einer Person oder einer Gruppe von Personen kennt, sollte eigentlich Misstrauen gegenüber diesen Aussagen vorherrschen. Wer sich da mitreißen lässt ist, jemanden auf den Leim gegangen der es nicht wirklich ernst meint Probleme zu lösen und das Leben der Untertanen, seiner Untertanen, zu verbessern.

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